Die Berounka: Wandern von Srbsko nach Karlstejn

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Die idyllische Berounka bietet Gelegenheiten en masse für schöne Wochenendausflüge IMG_3788in die Umgebung von Prag (siehe auch hier und hier). Von Pilsen her aus dem Westen kommend, erstreckt sich ihr Lauf über fast 139 Kilometer, von insbesondere die letzten Dutzende von Kilometern vor ihrer Einmündung in die Moldau südlich von Prag Dank der Karstlandschaft (links) von atemberaubender landschaftlicher Schönheit ist. Zuletzt hatten wir die schöne Strecke entlang des Flusses von Beroun nach Srbsko (vorbei am „Matterhorn“). Man kann die Strecke auch um kaum etwas mehr als 1 1/2 Stunden verlängern, um bis nach Karlsteijn  zu gelangen, wo seit dem 14. Jahrhundert hoch über dem Ort die berühmteste königliche Burg des Landes thront (Beitrag hier).

IMG_3784Man verlässt das (leicht mit der Regionalbahn erreichbare) schöne Örtchen Srbsko (Bild links) und wandert am rechten Ufer entlang. Dort wird der bisher breit ausgebaute Wanderweg nach einer Weile zu einem eher kleinen Trampelpfad. Anscheinend nehmen die meisten Radfahrer und Wanderern von hier ab den asphaltierten und auch von Autos frequentierten Weg auf der anderen Uferseite. Das hat den Vorteil, dass man hier nun einen sehr einsamen und stillen Weg fast ungestört entlanggehen kann – vorbei an einer von den typischen kantigen IMG_3787Felsformationen des Böhmischen Krsts unterbrochenen Auen- und Felslandschaft.

Auch die Fauna scheint die Ruhe zu genießen. Mehrfach konnten wir auf dem Flussabschnitt Reiher (Bild links) beobachten, die ungestört im Wasser standen und wohl auf Fischbeute warteten. Nicht umsonst gehört auch dieser Teil des Flusses schon seit langem zu dem großen Naturschutzgebiet des Böhmischen Karst.

Vorbei an schönen Felsen schlängelt sich der Fluss zwei langezogene Kurven hin nach Karlstejn, dessen im Mittelalter angelegte Weinberge man schon von weitem sieht. Zwischendurch sieht man Rest von alten Brücken und IMG_3783durch das Tal schlängelt sich die Eisenbahnlinie, die nach (oder von) Prag führt. Der Fluß ist in der Regel seicht, der Weg eben und für unsere Lady Edith boten sich immer wieder Gelegenheiten, ein kleines Bad zu nehmen. Ein sehr erfrischender Spaziergang!

Am Ende kommt man in Karlstejn an, wo man entweder die Chance nutzt, die Burg und das kleine Dorf darunter zu besichtigen (oder dort einzukehren) oder vom kleinen Bahnhof aus wieder nach Prag zurückzukehren. (DD)

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