Kubismus für die Berufsgenossenschaft

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Kubismus – wir sagten es bereits – begegnet einem in Prag so oft und so vervollkommnet wie nirgendwo sonst. Ein Beispiel ist das nahe der Nationalallee in der Altstadt gelegene IMG_0272Haus der Berufsgenossenschaft (Odborový dům), Adresse: Na Perštýně 347/11. Es schmiegt sich mit seiner halbrunden Form an die alte Straßenführung, ist aber durch und durch ein Werk der Moderne.

Entworfen hat das Ganze der Architekt und Universitätsprofessor Alois Dryák. Das Haus entstand in den Jahren 1920/1922 in feinstem Spätkubismus. Ursprünglich  dem Jugendstil verpflichtet IMG_0270(was man etwa beim Hotel Evropa am Wenzelplatz bestaunen kann), hatte sich Dryák erst nach dem Ersten Weltkrieg dieser Stilrichtung zugewandt – und das (wie man sieht) mit großem Elan.

Die in geometrischen Formen gehaltene Gestaltung des Eingangsbereichs des von Dryáks Kollegen František Havlena realisierten Hauses beeindruckt noch immer – und die wuchtige skulpturale Ausstattung mit ihren Darstellungen des Berufslebens natürlich nicht minder. (DD).

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