Meister des Trickfilms

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Karel Zeman (1910-1989) verdankt unsere Generation viele schöne Kindheitserinnerungen. Der Regisseur schuf mit ausgeklügelter Stop-and-Motion-Technik und geschickten Kombinationen von Trick- und Realfilm wundervolle, poetische Traumwelten.

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Ob es um Abenteuer in der Urzeit oder die Zukunftsvisionen des von ihm verehrten Jules Verne ging – Zeman verhalf in den 50er und 60er Jahren dem tschechoslowakischen Kino zu einem Qualitätsstandard, der selbst in Hollywood seinesgleichen suchte. Fantasievoll, komisch und rührend zugleich waren seine Filme, die Publikum und Filmkritiker gleichermaßen begeisterten. Man kann ihn nur in einem Atemzug mit seinem Seelenverwandten Ray Harryhausen nennen.

Direkt an der Karlsbrücke auf der Kleinseite ist dem großen Künstler seit einiger Zeit ein kleines und besuchenswertes Museum gewidmet. Auf kleinem Raum erfährt man viel über Leben, Werk und die raffinierten Filmtricks Zemans. Das sehr interaktive und didaktisch gut aufgemachte Museum bietet – wie man es erwarten sollte, wenn es um Zeman geht – Unterhaltung für Jung und Alt. (DD)

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