Im Nieselregen zum Gedenken an den 396. Jahrestag der Schlacht am Weißen Berg

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Das Schlachtfeld – und in der Ferne der Gedenkstein

 

Heute ist der Ort, an dem am 8. November 1620 die  Unabhängigkeitsbestrebungen Böhmens für fast 300 Jahre  blutig beendet  wurden, ein Acker mit einem kleinen Hügel, auf dem ein unscheinbares Denkmal von 1920 an die Schlacht  am Weißen Berg (tschech.: Bila Hora) erinnert. img_2563Hier wurden die Truppen der böhmischen Stände und ihres frei gewählten Königs Friedrich von der Pfalz von bayerischen und habsburgischen Verbänden vernichtend geschlagen.

Zur einen Seite hat man auch heute  noch einen schönen Blick auf das Jagdschloss Stern, zur anderen einen weniger schönen auf Hornbach. Nur wenige hundert Meter ist die Endhaltestelle der Straßenbahnlinien 22 und 25 entfernt.

Aber dass die Tschechen sich noch an dieses schicksalhafte Ereignis ihrer Geschichte erinnern, davon zeugen frische Blumen und Kränze, die am Denkmal niedergelegt wurden und etwas Farbe in den traurigen Novembertag mit Schneeregen bringen. Lady Edith ist sich jedoch der Bedeutung dieses Ortes nicht bewusst und hüpft vergnügt über die umgepflügten Felder. Schön, dass endlich alle hier unbekümmert ihre Freiheit genießen können! (LSD)

2 Gedanken zu “Im Nieselregen zum Gedenken an den 396. Jahrestag der Schlacht am Weißen Berg

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